Aufkleber auf Schutzhelmen können die Kennzeichnung, Schulungsnachweise oder die Teamorganisation unterstützen. Sie zertifizieren den Helm aber nicht und verbessern auch nicht seine Schutzwirkung. Die Hinweise zum Helm und die betrieblichen Abläufe haben Vorrang.
Prüfe zuerst die Herstelleranleitung
Manche Helmhersteller schränken die Verwendung von Klebstoffen, Lösungsmitteln, Farbe oder Veränderungen am Helm ein. Beachte vor dem Aufkleben die Hinweise zum konkreten Modell und Material.
Halte vorgeschriebene Kennzeichnungen frei
Verdecke weder Modellangabe, Datum, Zertifizierungskennzeichnung und Prüfvermerk noch Schäden oder andere Informationen, die zur Beurteilung des Helms nötig sind.
Ermögliche weiterhin die Sichtprüfung
Große oder undurchsichtige Aufkleber können Risse, Verfärbungen oder Aufprallspuren verdecken. Lass genug von der Helmschale sichtbar, damit die vorgeschriebene Prüfung möglich bleibt.
Nutze nur notwendige Informationen
Die Kennzeichnung kann einen Namen, ein Team, eine Rolle oder einen bestätigten Schulungsstatus enthalten. Ergänze ohne geregeltes Verfahren keine Angaben, die eine Zertifizierung oder Berechtigung nahelegen.
Prüfe die Klebstoffverträglichkeit
Ein Universalaufkleber eignet sich nicht automatisch für Schutzausrüstung. Hole bei Bedarf Verträglichkeitsangaben zum konkreten Produkt ein.
Ersetze die Ausrüstung, wenn es erforderlich ist
Ein Aufkleber darf niemals Schäden verdecken oder die Nutzungsdauer eines Helms verlängern. Beachte die Austauschvorgaben des Herstellers und des Betriebs.
Häufig gestellte Fragen
Machen Aufkleber einen Schutzhelm sicherer?
Nein. Sie dienen der Information oder Dekoration und bieten keinen zusätzlichen physischen Schutz.
Kann jeder Vinylaufkleber auf einem Schutzhelm verwendet werden?
Nein. Zuerst müssen die Hinweise des Helmherstellers, die betrieblichen Vorgaben und die Materialverträglichkeit geprüft werden.