Bei einem individuellen Gestaltungsauftrag werden Maße, Texte, Motive und Projektanforderungen in eine produktionsfertige Datei übertragen. Ein vollständiges Briefing und ein klarer Freigabeprozess verringern Korrekturschleifen und helfen, Fehler nach Beginn des Drucks oder Zuschnitts zu vermeiden.
Das Briefing vorbereiten
Geben Sie Produktart, endgültige Maße, Stückzahl, Untergrund, Farben, Wortlaut, Lieferziel und Wunschtermin an. Wenn das Design zu einer bestimmten Wand, einem Fenster oder Gegenstand passen muss, fügen Sie ein möglichst frontal aufgenommenes Foto und die gemessenen Abmessungen hinzu.
Geeignete Dateien bereitstellen
Logos sollten möglichst als Vektordatei vorliegen, Bilder für den Druck in hoher Auflösung. Klären Sie die Rechte zur Vervielfältigung aller Logos, Fotos, Illustrationen und Zitate.
Den Leistungsumfang festlegen
Vereinbaren Sie, ob Layoutgestaltung, Nachzeichnen, Bildbearbeitung, Farbanpassung, Textaufbereitung oder nur die technische Druckvorbereitung enthalten sind. Halten Sie die Anzahl der Entwurfsvorschläge und Korrekturschleifen fest.
Den Korrekturabzug prüfen
Kontrollieren Sie Maße, Schreibweise, Bildausschnitt, Ausrichtung, Farben, Schnittkonturen, Aufteilung in einzelne Bahnen und Stückzahl. Eine Bildschirmvorschau zeigt das Layout; für eine genaue Farbabstimmung kann ein physisches Muster notwendig sein.
Die Produktion freigeben
Legen Sie fest, wann die Datei als endgültig gilt und ab welchem Zeitpunkt keine Änderungen mehr möglich sind. Berücksichtigen Sie genügend Zeit für Gestaltung, Freigabe, Herstellung, Versand und gegebenenfalls Montage.
Häufige Fragen
Lässt sich ein Bild mit niedriger Auflösung verbessern?
Manche Korrekturen sind möglich. Fehlende Bilddetails lassen sich jedoch nicht immer zuverlässig wiederherstellen.
Wem gehören die fertigen Druckdaten?
Eigentum und erlaubte Nutzungsarten sollten für das jeweilige Projekt und die Ausgangsdateien ausdrücklich vereinbart werden.