Sicherheitsaufkleber an Wänden können Warnungen, Anweisungen, Zutrittsbeschränkungen oder Notfallinformationen vermitteln. Sie dienen der Kommunikation. Ein dekorativer oder informativer Aufkleber bietet selbst keinen physischen Schutz und ersetzt keine vorgeschriebene Ausrüstung, Schulung oder normgerechte Sicherheitskennzeichnung.
Anforderungen feststellen
Klären Sie, ob die Botschaft ein freiwilliger Hinweis oder eine gesetzlich, betrieblich, baurechtlich oder durch einen Notfallplan vorgeschriebene Kennzeichnung ist. Für Pflichtschilder können bestimmte Symbole, Farben, Maße, Materialien und Anbringungsorte vorgegeben sein.
Freigegebene Inhalte verwenden
Lassen Sie Wortlaut, Piktogramme und Übersetzungen von der zuständigen Fachkraft oder Behörde prüfen. Verändern Sie genormte Symbole nicht so, dass deren Bedeutung beeinträchtigt wird.
Produkteigenschaften belegen
Angaben wie nachleuchtend, reflektierend, feuerbeständig, rutschhemmend oder für den Außenbereich geeignet benötigen Nachweise für das jeweilige Produkt. Das gedruckte Erscheinungsbild allein ist kein Nachweis.
Die Sichtbarkeit planen
Schilder dürfen nicht verdeckt sein und müssen aus der erforderlichen Entfernung lesbar bleiben. Berücksichtigen Sie Beleuchtung, Kontrast, Blickwinkel und mögliche Hindernisse durch Türen oder Geräte.
Auf dem richtigen Untergrund anbringen
Prüfen Sie Haftung, Umgebungseinflüsse und Reinigungsanforderungen. Überdecken Sie keine vorhandenen Sicherheitskennzeichnungen, Ausgänge, Sichtfelder, Alarmmelder oder Bedienelemente.
Häufige Fragen
Kann ein individuell gestalteter Aufkleber ein offizielles Sicherheitsschild ersetzen?
Nur wenn er sämtliche geltenden Anforderungen an Inhalt, Material und Platzierung erfüllt.
Machen Sicherheitsaufkleber einen Bereich allein sicherer?
Nein. Sie unterstützen die Kommunikation und müssen Teil des erforderlichen Sicherheitskonzepts sein.