Mit Wandschablonen entstehen wiederkehrende, aufgemalte Muster. Anders als bei Wandtattoos bleibt kein selbstklebendes Motiv auf der Wand. Für ein gutes Ergebnis sind gleichmäßige Abstände, passende Farbe und eine sorgfältige Anwendung entscheidend.
Die richtige Mustergröße wählen
Kleine Muster eignen sich für Bordüren und begrenzte Flächen. Große Motive benötigen ausreichend freie Wandfläche und Betrachtungsabstand.
Wand und Farbe prüfen
Der Untergrund muss sauber, trocken, stabil und vollständig ausgehärtet sein. Prüfen Sie, ob die neue Farbe mit dem vorhandenen Anstrich verträglich ist.
Die Ausrichtung planen
Markieren Sie waagerechte Hilfslinien und testen Sie die Wiederholung des Musters zunächst auf Papier. Ecken, Steckdosen, Leisten und Möbel können den Musterverlauf unterbrechen.
Die Farbmenge kontrollieren
Zu viel Farbe kann unter die Schablone laufen. Verwenden Sie das Werkzeug und die Auftragstechnik, die für die gewählte Farbe und Schablone empfohlen werden.
Die Schablone zum richtigen Zeitpunkt abnehmen
Entfernen Sie die Schablone vorsichtig und entsprechend den Vorgaben für die Farbe. Reinigen oder verschieben Sie sie nur so, wie es die Anleitung vorsieht.
Auf sicheres Arbeiten achten
Schützen Sie Boden und Möbel. Lüften Sie, wenn es die Hinweise des Farbherstellers verlangen, und halten Sie Werkzeuge und feuchte Beschichtungen von Kindern fern.
Häufige Fragen
Ist eine Wandschablone dasselbe wie ein Wandtattoo?
Nein. Eine Schablone dient als Vorlage für den Farbauftrag. Ein Wandtattoo bleibt als selbstklebendes Dekorelement auf der Wand.
Kann eine Schablone beschädigte Farbe verdecken?
Nein. Lose, feuchte oder instabile Untergründe müssen vor der Gestaltung instand gesetzt werden.