Urbane Wandkunst kann aus eigenen Wandbildern, Fotografie, Schriftgestaltung, architektonischen Details und Street-Art-inspirierten Grafiken bestehen. Auch wenn das Motiv im öffentlichen Raum zu sehen ist, können das Kunstwerk und seine fotografische Wiedergabe geschützt sein.
Eine klare urbane Richtung wählen
Mögliche Themen sind Stadtpläne, Gebäudekonturen, Verkehrssymbole, frei erfundene Schilder, abstrakte Strukturen und eigene Schriftzüge. Verbinden Sie die Elemente durch eine gemeinsame Farbpalette oder ein einheitliches Gestaltungskonzept.
Zwischen Inspiration und Kopie unterscheiden
Verwenden Sie ein bekanntes Wandbild, Graffiti-Tag, Foto, Logo oder den Stil eines Künstlers nicht ohne Erlaubnis als direkte Kopie oder Ersatz. Nutzen Sie eigene Motive, ordnungsgemäß lizenzierte Vorlagen oder vom Kunden rechtmäßig bereitgestellte Dateien.
Die Erlaubnis für den Montageort klären
Für ein gemaltes Wandbild oder eine Außeninstallation sind die Zustimmung des Eigentümers und die örtlichen Bau- und Sicherheitsvorgaben zu prüfen. Ein Wandtattoo im Innenraum stellt andere Anforderungen an Montage und Vorschriften.
Format und Größe wählen
Fotografien und detaillierte Illustrationen benötigen eine ausreichend hohe Auflösung. Geschnittene Vinylfolie eignet sich für vereinfachte Formen und Schrift. Große Wandbilder erzeugen ein zusammenhängendes Motiv, einzelne Aufkleber lassen mehr freie Wandfläche.
Untergrund und Korrekturabzug vorbereiten
Prüfen Sie Struktur, Anstrich, Feuchtigkeit und Zugang. Geben Sie Maße, Bildausschnitt, Farben, Bahnenaufteilung und Schnittkonturen vor der Produktion frei. Größere Projekte können Monteure und Zugangstechnik erfordern.
Häufige Fragen
Darf Street-Art aus dem öffentlichen Raum auf Produkten verwendet werden?
Nicht automatisch. Prüfen Sie die Rechte am Kunstwerk und an der für die Reproduktion verwendeten Aufnahme.
Lassen sich urbane Motive für eine bestimmte Stadt gestalten?
Ja, mit eigenen Karten, Koordinaten, Architekturmotiven oder Schriftzügen auf Grundlage rechtmäßig verwendbarer Quellen.